Naturheilkunde  

Was ist Naturheilkunde und Komplementärmedizin?

Naturheilkunde ist die Heilkunde, die immer versucht, den Menschen als Ganzes zu sehen. Das Ziel ist nicht die Symptombehandlung, sondern die Wiederherstellung und Förderung der Selbstheilungskräfte des Menschen.

Naturheilkunde tut dies mit der Hilfe von Heilpflanzen in Zubereitungen aller Art, mit homöopathischen und komplementärmedizinischen Arzneimitteln, mit Mykotherapie (Pilze), mit Gemmotherapie (Knospen) usw. Des Weiteren Anwendung von Wickeln oder auch der Einsatz von modernen technischen Apparaten sowie Mikronährstoffe. 

Die Komplementärmedizin umfasst sowohl Methoden zur Untersuchung von Erkrankungen (ganzheitliche Diagnostik) als auch zu deren Behandlung. Naturheilverfahren sind medizinische Heilmethoden, welche die selbstheilende Kräfte des Körpers ansprechen und/oder zumindest in Teilen naturbelassen oder natürlichen Ursprungs sind. Sie sollen Krankheiten vorbeugen, und lindern. Die ganzheitliche Diagnostik betrachtet den Organismus einschließlich der Psyche des Patienten im Ganzen und gewinnt Informationen über den Zustand seiner selbstregulativen bzw. selbstheilenden Kräfte.

Komplementärmedizinische Methoden gelten vom Bundesministerium als anerkannte Heilverfahren.

https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Medizin-und-Gesundheitsberufe/Komplementärmedizin.html

Komplementärmedizin bedeutet für uns, dass wir auch die wissenschaftliche Medizin nicht außer Acht lassen sowie fachärztliche Diagnosen. 


Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nicht die Kosten für eine naturheilkundliche Behandlung. Hier kann eine Zusatzversicherung helfen. Bei einigen Versicherungsgesellschaften werden Pakete angeboten, die auch die Behandlung eines Naturheiltherapeuten abdecken.
Privatversicherte sollten vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung nachfragen, ob die Kosten übernommen werden.